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Endspurt im Zusammenbau

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Nachdem die Montagearbeiten am Motor nun endgültig abgeschlossen sind, konnte dieser wieder an seinem eigentlichen Platz im Hubschrauber montiert werden. Vorne und hinten wird der Motor von insgesamt 3 Gummidämpfern am Stahlrahmen gehalten. Auch diese werden bei einer Grundüberholung getauscht, da dies bei einem IO-540-Motor im eingebauten Zustand mit sehr viel Arbeitsaufwand verbunden ist. Für den Einbau musste der Heckausleger nochmals demontiert werden, da der Motor mit einem Motorkran von hinten in die Zelle eingebracht und dann verschraubt wird.

Nachdem dies geschafft war, begann der aufwendige Anschluss mit allen Kabeln und sonstigen Verbindungen. Vor dem Einbau wurden von einem Techniker alle Kabel einzeln gereinigt, geprüft und mit neuem Scheuerschutz versehen. Dennoch ist das Verlegen der Kabel im Motorraum eine Arbeit, bei der man sehr viel Liebe ins Detail stecken kann. Die Firmenphilosophie von AMS in Mannheim legt hierbei Wert auf eine einheitliche Vorgehensweise aller Mechaniker. Neben der technischen Funktionalität wird hierbei auch viel Acht auf die Optik und Struktur gelegt.

Die Gemischverstellung an der FCU wird mit einem Kabelzug angesteuert, welcher nach einem bestimmten Verfahren auf die richtige Länge eingestellt werden muss. Außerdem muss das Steuergestänge für die Stellungsänderung der Drosselklappe mit der FCU verbunden werden. Hier kann die Steuerung  über eine Längenänderung der Stangen durch ein- oder ausschrauben der Rod Ends verändert und angepasst werden.

Ist dies geschafft, beginnt der Aufbau der Komponenten an der Kurbelwelle. Zuerst wird der Starterkranz mit zugehöriger Antriebstrommel für den Alternatorriemen montiert. Darauf folgt die untere Riemenscheibe, auf der die Gummiriemen für die Kraftübertragung auf die darüber liegende Antriebswelle laufen. Danach sitzt das untere Lager des Spannmechanismus der Riemenkupplung. Abgeschlossen wird der Aufbau durch das Lüfterrad, welches vom bereits erwähnten Scroll aus Faserverbundstoffen ummantelt wird.

Für diesen Scroll müssen in die Luftleitbleche des Motors noch die Löcher für die Verbindungsschrauben übertragen werden. Damit der Antriebsriemen des Alternators mit der Antriebstrommel auf dem Starterkranz fluchtet, muss der Alternator mit Unterlegscheiben noch in die richtige Position gebracht werden. Danach kann der Riemen gespannt werden und ein weiterer Teil der Montagearbeiten kann abgehakt werden.

Bevor das Lüfterrad montiert wird, werden noch die neuen Gummiriemen der Kupplung aurgezogen und die spindelbetriebene Spanneinheit eingebaut. Das Lüfterrad selbst ist nicht über Schrauben mit der Kurbelwelle verbunden sondern wird durch eine große Mutter auf einen konischen Schaft gepresst.

Somit sind alle wichtigen Baugruppen wieder in den Hubschrauber eingebaut. In der nächsten Woche werden die beiden Rotoren und das Lüfterrad ausgewuchtet und die Maschine eingeflogen.


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